Aus Sicht der Angehörigen

Für die Angehörigen, und damit auch in den meisten Fällen der Pflegenden, kommt mit Dauer und Fortschreiten der Erkrankung eine erhebliche Belastung zu.
Einerseits ist es wichtig, dem Erkrankten „beizustehen“ und ihn zu begleiten, aber andererseits darf auch die eigene Leistungsbereitschaft nicht überfordert werden.
Es ist wichtig, frühzeitig zu erkennen, wo die eigenen Grenzen sind und sich darauf vorzubereiten. Letztendlich ist es auch nicht im Sinne des Patienten, dass sich die Angehörigen überfordern und somit auch nicht die optimale Pflege gegeben werden kann.

Hospiz

Eine Möglichkeit sich auf diese Situation vorzubereiten ist, sich nach einem geeigneten Hospiz umzusehen. Die Notwendige Pflege wird zu einem bestimmten Zeitpunkt sicher nirgendswo besser gegeben sein, als in einer dafür speziell vorgesehenen Einrichtung, in der Ärzte und Pfleger sich täglich damit beschäftigen.
Letztendlich bieten auch verschiedene Hospize die Möglichkeit, ambulant betreut zu werden.

Ein aufklärendes Gespräch mit den Einrichtungen hilft Ihnen sicher weiter. Ein Verzeichnis über die Hospize in Deutschland finden Sie im Internet unter www.hospiz.net

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen können sehr gut dazu beitragen, offene Fragen zu erörtern, welche die Krankheit mit sich bringen und im Austausch mit anderen Betroffenenzu diskutieren. Sie werden merken, dass Sie nicht allein sind und das ist ein sehr positiver Aspekt. Welche Erfahrungen haben andere mit der Krankheit gemacht? Tricks, Tipps und letztendlich auch Zuspruch werden ihnen Mut und Kraft geben.